Trauermücken bekämpfen
Trauermücken: woher sie kommen und wie Sie Ihre Pflanzen schützen
Kleine schwarze Mücken rund um Ihre Zimmerpflanzen sind fast immer Trauermücken. Die erwachsenen Tiere sind nur lästig; das eigentliche Problem sind die Larven in feuchter Blumenerde. Wer die Erde abtrocknen lässt und die Mücken mit Gelbtafeln abfängt, unterbricht den Kreislauf.
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Was ist der Unterschied zwischen Trauermücken und Fruchtfliegen?
Trauermücken sind schwarz bis dunkelgrau, schlank und haben lange Beine; sie sitzen und laufen vor allem auf der Blumenerde. Fruchtfliegen sind hellbraun mit roten Augen und kreisen um Obst und Biomüll. Pflanzenfliegen ist nur ein anderer Name für Trauermücken.
Was lockt Trauermücken an und woher kommen sie?
Feuchte, humusreiche Blumenerde. Dort legen die Weibchen ihre Eier ab, und die Larven ernähren sich von Pilzen, abgestorbenen Pflanzenteilen und feinen Wurzeln. Oft kommen Eier oder Larven schon mit neuer Erde oder einer neuen Pflanze ins Haus.
Wie schnell vermehren sich Trauermücken?
Ein Weibchen legt bis zu 200 Eier in die obere Erdschicht. Nach vier bis sechs Tagen schlüpfen die Larven, die zwei bis drei Wochen in der Erde fressen, sich verpuppen und dann als neue Mücke schlüpfen. Bei Zimmertemperatur dauert ein ganzer Zyklus etwa drei bis vier Wochen. Die erwachsenen Mücken leben nur rund eine Woche.
Wann treten Trauermücken auf?
Im Haus das ganze Jahr, denn die Erde von Zimmerpflanzen ist immer warm genug. Besonders viele sehen Sie im Winter, wenn Pflanzen weniger Wasser verbrauchen und die Erde länger feucht bleibt, und im Frühjahr nach dem Umtopfen mit frischer Erde.
Sind Trauermücken schädlich oder gefährlich?
Für Menschen und Haustiere nicht: Trauermücken stechen nicht und übertragen keine Krankheiten. Für Pflanzen können sie schädlich sein. Die Larven fressen bei einem starken Befall an feinen Wurzeln, und besonders Stecklinge, Keimlinge und junge Pflanzen kümmern dann oder gehen ein.
Wie werden Sie Trauermücken los?
Mit zwei Schritten gleichzeitig. Lassen Sie die oberen zwei bis drei Zentimeter der Erde zwischen dem Gießen abtrocknen, denn die Larven brauchen Feuchtigkeit. Und stecken Sie Gelbtafeln in die Töpfe: Die gelbe Farbe lockt die erwachsenen Mücken an, die am Leim kleben bleiben und keine neuen Eier mehr legen. Nach einigen Wochen ist der Kreislauf meist unterbrochen.
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5 Tipps zur Vorbeugung von Trauermücken
- Erde neuer Pflanzen prüfen. Neue Pflanzen ein paar Tage getrennt stellen und auf Mücken achten.
- Richtig gießen. Lieber seltener und gründlich, und die Erde oben abtrocknen lassen.
- Kein Wasser im Untersetzer stehen lassen. Staunässe hält die Erde dauerhaft feucht.
- Abgestorbene Pflanzenteile entfernen. Welke Blätter und Blüten sind Futter für die Larven.
- Befallene Pflanzen umtopfen. Die obere Erdschicht ersetzen oder mit einer Schicht Sand abdecken, damit die Weibchen keine Eier mehr ablegen.
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