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Lebensmittelmotten: Lebenszyklus, Eier und wie Sie sie loswerden

Lebensmittelmotten kommen fast immer mit einem befallenen Produkt ins Haus, etwa mit Mehl, Nüssen oder Müsli. Nicht die Motten fressen Ihre Vorräte, sondern ihre Larven. Diese hinterlassen Gespinste in offenen Verpackungen und verpuppen sich in Ritzen des Schranks. Kontrollieren Sie deshalb alle Vorräte, entsorgen Sie Befallenes und reinigen Sie den Schrank gründlich. Ein ganzer Zyklus vom Ei bis zur neuen Motte dauert sechs bis acht Wochen. Rechnen Sie also mit mindestens dieser Zeit, bis der Befall wirklich vorbei ist.

Von Vincenth Otte Aktualisiert am 3 Minuten Lesezeit
Dörrobstmotten in einem Vorratsschrank bei Gläsern und einer offenen Mehltüte, eine Motte vergrößert

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Was lockt Lebensmittelmotten an und woher kommen sie?

Lebensmittelmotten suchen trockene Vorräte: Mehl, Nudeln, Reis, Müsli, Nüsse, Trockenobst, Gewürze, Schokolade und Tierfutter. Meist sind Eier oder Larven schon im Produkt, wenn Sie es kaufen. In einem warmen Vorratsschrank schlüpfen sie und breiten sich auf andere offene Verpackungen aus. Seltener fliegen die Motten durch offene Fenster herein.

Wie sieht der Lebenszyklus der Lebensmittelmotte aus?

Der Lebenszyklus hat vier Stadien: Ei, Larve, Puppe und Motte. Ein Weibchen legt 100 bis 400 Eier direkt auf oder in Lebensmittel. Nach wenigen Tagen schlüpfen die Larven, die mehrere Wochen fressen und dabei Gespinste bilden. Danach verpuppen sie sich, oft in Ritzen und Ecken des Schranks, und wenige Wochen später schlüpft die nächste Motte. Bei Zimmertemperatur dauert ein ganzer Zyklus etwa sechs bis acht Wochen, bei Kälte deutlich länger. Die erwachsene Motte lebt nur ein bis zwei Wochen und dient vor allem der Fortpflanzung.

Wo legen Lebensmittelmotten ihre Eier ab?

Direkt auf trockene Lebensmittel und in offene oder dünne Verpackungen, am liebsten in Mehl, Getreide, Nüsse und Trockenobst. Die Eier sind so klein, dass Sie sie kaum sehen. Verdächtig sind feine Gespinste, Klümpchen im Mehl und kleine weiße Larven. Kontrollieren Sie auch die Ritzen und Bohrlöcher im Schrank: Dort verpuppen sich die Larven gern.

Sind Lebensmittelmotten schädlich oder gefährlich?

Lebensmittelmotten stechen nicht und übertragen keine bekannten Krankheiten. Befallene Lebensmittel sind aber durch Kot, Gespinste und Larven verunreinigt und gehören in den Müll. Der eigentliche Schaden sind also die weggeworfenen Vorräte.

Wie fängt man Lebensmittelmotten?

Mit einer Pheromonfalle. Die Super Ninja Lebensmittelmottenfalle lockt die Männchen mit dem Pheromon ihrer eigenen Art an und hält sie auf einer Klebefläche fest. So werden weniger Weibchen befruchtet, und Sie sehen früh, ob noch Motten da sind. Die Falle fängt nur Männchen: Befallene Lebensmittel, Eier und Larven müssen Sie selbst entfernen.

Die Falle wirkt auf die beiden Arten, die Sie am häufigsten im Vorratsschrank finden: die Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) und die Mehlmotte (Ephestia kuehniella). Hängen Sie sie in oder neben den Vorratsschrank und bewahren Sie die Lebensmittel selbst luftdicht auf. Das Pheromon bleibt drei Monate aktiv; danach ersetzen Sie die Falle. Ungeöffnet ist sie drei Jahre haltbar.

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Wie halten Sie Lebensmittelmotten fern?

  1. Trockene Lebensmittel richtig lagern. Reis, Nudeln, Mehl und Nüsse in luftdichten Gläsern oder Dosen aufbewahren.
  2. Befallene Lebensmittel entsorgen. Am besten gut verschlossen und direkt in die Mülltonne draußen.
  3. Gründlich sauber machen. Den Schrank leer räumen, Ecken, Ritzen und Bohrlöcher aussaugen und mit Essigwasser auswischen.
  4. An das Tierfutter denken. Trockenfutter und Vogelfutter ebenfalls luftdicht lagern.
  5. Vorräte kühl lagern. Unter etwa 15 Grad entwickeln sich Lebensmittelmotten kaum.

Reicht eine Mottenfalle allein gegen Lebensmittelmotten?

Nein. Die Falle zeigt vor allem, ob noch Motten da sind; die Larven sitzen in den Lebensmitteln. Ohne gründliches Reinigen und luftdichtes Aufbewahren kommt der Befall zurück.

Geschrieben von Vincenth Otte

Vincenth Otte ist E-commerce Manager bei Super Ninja und verantwortlich für den Webshop und die Ratgeber. Er schreibt und redigiert die Texte, ausgehend von den Fragen, die Kunden uns stellen, und von dem, wonach Menschen suchen.

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