Fruchtfliegen und Trauermücken werden häufig verwechselt. Beide sind klein, fliegen im Haus herum und sind schwer zu fangen. Dennoch sind es zwei völlig verschiedene Insekten mit unterschiedlichen Lebensweisen, Brutstätten und Bekämpfungsmethoden.
Wie sehen sie aus?
Fruchtfliegen sind hellbraun mit auffällig roten Augen und werden etwa 3 bis 4 Millimeter groß. Trauermücken sind etwas größer, dunkler und ähneln in ihrer Form eher einer kleinen Mücke als einer Fliege. Sie bewegen sich langsamer und sind weniger wendig in der Luft als Fruchtfliegen.
Woher kommen sie?
Fruchtfliegen werden von gärendem und verfaulendem Obst angezogen. Man findet sie vor allem rund um überreifes Obst, Mülleimer, leere Flaschen und feuchte Abflüsse. Trauermücken hingegen leben und brüten in feuchter Blumenerde. Sie kommen fast immer aus Zimmerpflanzen, und ihre Larven ernähren sich von Pflanzenresten und manchmal auch von den Wurzeln.
Welchen Schaden richten sie an?
Fruchtfliegen sind hauptsächlich ein Hygieneproblem. Sie verunreinigen Lebensmittel und sind ein Zeichen dafür, dass irgendwo etwas fault oder gärt. Trauermücken sind als erwachsene Insekten harmlos, aber ihre Larven können bei einem starken Befall die Wurzeln von Pflanzen schädigen.
Wie bekämpft man sie?
Bei Fruchtfliegen gilt: die Quelle entfernen. Überreifes Obst wegwerfen, Abflüsse sauber halten und eine Fruchtfliegenfalle verwenden. Bei Trauermücken liegt die Lösung in der Erde. Die obere Schicht zwischen den Wassergaben trocknen lassen, da die Larven Feuchtigkeit brauchen. Klebefallen bei den Pflanzen helfen, erwachsene Mücken zu fangen.
Zusammenfassung
Siehst du kleine Fliegen rund um deine Obstschale oder den Mülleimer? Dann hast du wahrscheinlich Fruchtfliegen. Fliegen sie eher um deine Pflanzen herum und halten sich bodennah auf? Dann sind es höchstwahrscheinlich Trauermücken.